Jugend und Politik - Kolpingwerk Landesverband RLP

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Jugend und Politik

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21.07.2015 – 23.07.2015
Politik und Jugend – eine spannende Begegnung
Kolping-Landesverband lud Schülerinnen und Schüler zu „politischen Begegnungstagen“ nach Mainz ein – Jugendliche mit vielen Fragen an die Politik

Mainz / Kaiserslautern (03.09.2015 / ko-tb). - Das Interesse der Politik an den Jugendlichen wächst. Mit einem Seminar „Jugend und Politik – Begegnungstage in Mainz“ wollte das Kolpingwerk Landesverband Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Kolpingjugend auch das Interesse der Jugendlichen an der Politik fördern, sagte Landesvorsitzender Andreas Stellmann (Heßheim) vor politischen Entscheidungsträgern aus seinem Verband. An drei Tagen konnten 13 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren Einblick in die politische Arbeit des rheinland-pfälzischen Landtages und die Arbeit der Medien gewinnen. Die jungen Menschen kamen aus allen Teilen des Landes. Organisiert wurde die jugendpolitische Bildungsmaßnahme von Landesgeschäftsführer Winfried Straube (Oggersheim), begleitet wurden die Jugendlichen von den Diözesanleitern der Kolpingjugend Annika Bär (Speyer) und Johannes Schneider (Mainz) sowie Jugendreferent Tobias Herr (Kolpingwerk Mainz), die auch für ein jugendgemäßes Rahmenprogramm sorgten.

Am ersten Tag stand eine Besichtigung des SWR-Landesfunkhauses Mainz auf dem Programm. Nach einem Besuch im Studio des Boulevard-Magazins „Landesschau Rheinland-Pfalz“ konnte die Gruppe an einer Live-Sendung von SWR1-Radio teilnehmen. Anschließend fand ein erstes Gespräch mit politischen Redakteuren des SWR statt. Nach einem geistlichen Impuls endete der Tag im Jugendhaus Don Bosco mit einem politischen Planspiel.

Der zweite Tag begann im Katholischen Büro Mainz / Kommissariat der Bischöfen von Rheinland-Pfalz. Ordinariatsdirektor Dieter Skala, Leiter der Kontaktstelle der katholischen Bischöfe zu Landesregierung und Landtag von Rheinland-Pfalz, empfing die Jugendlichen und stellte die Arbeit seiner Einrichtung vor. Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, wie Kirche und Staat in gegenseitigem Respekt zum Wohl der Menschen in Rheinland-Pfalz zusammenarbeiten. In einem lebendigen Dialog wurden auch schwierigen Fragen der jungen Seminarteilnehmer, u.a. Themen wie Ehe gleichgeschlechtlicher Menschen oder die Legalisierung von Cannabis, kontrovers diskutiert.

Trotz brütender Hitze stellten die Teilnehmer am Nachmittag in einem vierstündigen  Workshop „Politik auf den Prüfstand“. Die Leitung hatte Andreas Jaeger, Stellv. Leiter des Referats Öffentlichkeitsarbeit des Landtags von Rheinland-Pfalz. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich in einem intensiven Austausch in Kleingruppen und Plenum mit den Aufgaben des Landesparlaments, dem „Abgeordneten, das unbekannte Wesen“, das komplexe Gesetzgebungsverfahren und mit politischer Partizipation im demokratischen Staat.

Höhepunkt der Begegnungstage war der Besuch des Landtags im historischen Deutschhaus Mainz. Die Schüler waren beeindruckt von der lebhaften Debatte in der Plenarsitzung. Im Anschluss fand ein engagierter Austausch mit Parlamentariern aller Fraktionen der im Landtag vertretenen Parteien statt.  Alle Seminarteilnehmer äußerten sich abschließend positiv zu diesem politischen Seminar für Jugendliche. Es sei von großem Wert, jungen Menschen demokratische Entscheidungsprozesse in der Begegnung mit Parlamentariern, Parteien und politischen Institutionen sowie Medien aufzuzeigen. Diese drei Tage machten Mut, sich selbst politisch zu engagieren und unser Gemeinwesen mitzugestalten. Landesvorsitzender Andreas Stellmann bestätigte, dass der Kolping-Landesverband, für den politische Bildung Teil seines Aufgabenspektrums ist, in naher Zukunft gemeinsam mit der Kolpingjugend erneut „politische Begegnungstage für Jugendlichen“ anbieten will.

Das Kolpingwerk zählt in Rheinland-Pfalz und Saarland über 13.000 Mitglieder in 160 örtlichen Gemeinschaften, den Kolpingsfamilien. Weltweit engagieren sich im Kolpingwerk 450.000 Mitglieder in über 60 Ländern auf allen Kontinenten. Sein Wahlspruch lautet: „Verantwortlich leben – Solidarisch handeln.“
 
 
 
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