Kolpingwerk Landesverband RLP

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Grüß Gott,
wir heißen Sie herzlich Willkommen auf der Homepage des Kolping Landesverbandes Rheinland-Pfalz.
Als Landesverband sind wir die politische Vertretung der Kolping-Diözesanverbände Mainz, Limburg, Speyer und Trier mit ihren jeweiligen Kolpingsfamilien im Land Rheinland-Pfalz.
Diese Aufgabe nehmen wir wahr, indem wir u.a. Kontakte zu zahlreichen kirchlichen Verbänden, den Fraktionen im Landtag, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Katholischen Büro in Mainz halten und unsere Ideen und Vorstellungen zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen einbringen.
Die Vernetzung unserer Diözesanverbände und die Vertretung in verschiedenen Bundesgremien des Kolpingwerks Deutschland ist eine weitere wichtige Aufgabe des Landesverbandes.
Herzlich laden wir Sie ein, auf unserer Seite etwas zu stöbern. Besuchen Sie auch einmal die Seiten unserer Diözesanverbände, um sich über das breitgefächerte Angebot unserer Kolpingsfamilien zu informieren.
Für Anregungen sind wir immer sehr dankbar. Bitte nutzen Sie hierfür unser
Kontaktformular.

Herzliche Grüße
Andreas W. Stellmann
Landesvorsitzender Kolpingwerk Rheinland-Pfalz







 
20.04.2016
Kolpingwerk DV Trier: Mitgliederversammlung in Saarbrücken
Die Versammlung des Kolpingwerkes im Bistum Trier mit 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde in diesem Jahr in Saarbrücken von einer der größten Kolpingsfamilien im Bistum ausgerichtet.
Inhaltlich lag der Schwerpunkt bei der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen unserer Zeit. Gemäß der Aussage des Verbandsgründers: „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist.“
Hauptreferent Professor Dr. Franz Segbers sprach unter der Überschrift „Flüchtlinge –Botschafter weltweiten Unrechts“ über die vielfältigen Gründe für Flucht und unseren Anteil daran. „Kann man wirklich einen Unterschied machen zwischen Menschen, die vor Krieg fliehen und jenen, die vor katastrophalen Lebensbedingungen flüchten?“ fragte er. Man müsse bedenken, dass 17% der Weltbevölkerung 80% des Eigentums besitzen und damit auch breiten Zugriff auf billige Arbeitskräfte und billige Ressourcen. Letztlich sind wir mit schuldig an den Lebensbedingungen vieler armer Menschen.
„Wir sind in der Gefahr, die Prinzipien der Menschlichkeit über Bord zu werfen und den gesunden Menschenversand.“ hob Segbers hervor. Bei 500 Mio. Einwohnern in Europa und 1 Mio. Flüchtlingen könne nicht von einer Bedrohung gesprochen werden. Angst sei sowieso kein guter Berater, arbeite sie doch oft mit Vermutungen. Es gelte, die Augen, die Ohren und das Herz zu öffnen und die Realität wahrzunehmen. Dann müsse man daraus seine Schlüsse ziehen.
Für Segbers ist klar: „Ungerechte Verhältnisse haben keine Zukunft.  Es gibt ein globales Menschenrecht auf ein Leben in Würde. Das darf keiner Kosten-Nutzenrechnung unterliegen.“ Es müssten vielmehr Verhältnisse geschaffen werden, damit alle zu ihrem Recht kommen. Wir alle müssen für mehr Gerechtigkeit und Solidarität eintreten.
Dabei würden Flüchtlinge uns nicht nur als Augenöffner dienen für die Verhältnisse in ihren Ländern. Sie führten uns auch die Verhältnisse und Schwierigkeiten in unserem Land vor Augen. Wohnungsprobleme oder den Abbau von öffentlichen Leistungen habe es vorher schon gegeben. Er werde jetzt nur deutlicher.
Also stellt sich die Frage: Was tun?
Da ist Segbers ganz deutlich: „Es gibt keine kleinen Lösungen. Die Antwort ist Gerechtigkeit.“
Stephanie Nickels, die für den Bischof Grüße überbrachte berichtete unter anderem auch aus dem Willkommens-Netz des Bistums für Flüchtlinge. Sie lud dazu ein, erfolgreiche Aktionen zu melden, damit sie als nachahmenswerte Beispiele Verbreitung fänden.
Auch der Sekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer widmete einen Teil seines Grußwortes der Thematik. Er wies auf das Kolping-Netzwerk für Flüchtlinge hin, zu dem sich das Kolpingwerk Deutschland mit dem Verband der Kolpinghäuser (VKH) und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen (KBU) zusammen getan hat. Die Kräfte der Unternehmen und der rund 2.500 Kolpingsfamilien in ganz Deutschland sollen gebündelt werden. Es geht darum, konkrete Hilfe zu leisten. Mit Bildungsangeboten sollen für alle Seiten Verständnis und Perspektiven geschaffen werden. Und auf politischer Ebene gilt es für gerechte Strukturen zu kämpfen – die selbstverständlich für alle Bürger gerecht sein müssen.
Letztlich geht es also darum, die Gesellschaft mit zu gestalten und wenn nötig Mahner für bestimmte Themen zu sein.
Hier reihten sich die beiden anderen großen inhaltlichen Punkte der Versammlung ein.
Die Geschäftsführerin des Kolpingwerkes Litauen und des Kolping-Kollegs in Kaunas, Lina Kalibataite berichtete über die Bildungs- und Sozialarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Kolpingwerkes Litauen. Auf dem Hintergrund der christlichen Soziallehre werden im Kolping-Kolleg junge Erwachsene in verschiedenen Bereichen auf Fachhochschulniveau ausgebildet.
Auch die Mitglieder der sozialen Selbstverwaltung in Krankenkassen, Rentenversicherungen usw. und die ehrenamtlichen Sozial- und Arbeitsrichter arbeiten letztlich an einer gerechten und solidarischen Gesellschaft mit. Aus diesem Grund warb Martin Plail, der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen ACA (Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen) dafür, bei den Sozialwahlen 2017 zu kandidieren. Er berichtete von den verschiedenen Tätigkeiten der Mandatsträger. Anhand konkreter Beispiele zeigte Plail, wie wichtig Selbstverwaltung ist und wie sehr sie in konkreten Fällen helfen kann – so zum Beispiel in den Widerspruchsausschüssen der Krankenkassen. „Darum wählt nächstes Jahr, wenn ihr zum Beispiel von eurer Krankenkasse Unterlagen für die Sozialwahl bekommt.“
Und selbst als es zum Ende um die Synode im Bistum Trier ging, passte alles zusammen. Die Essenz dessen, was die Synodale des Kolpingwerkes, Elke Grün sagte, galt doch irgendwie für alles mit, was über den Tag besprochen wurde:
„Es geht darum, die Verantwortung, die wir als Christen in der Welt haben auch wahrzunehmen. Wenn ich überzeugt bin, dann muss ich davon reden! Und entsprechend handeln.“
 
 
 
 
04.04.2016
Kolpingwerk DV Limburg: Weiterbildung "Fachwirt/in Erziehungswesen (KA)"
Nach dem großen Erfolg in den letzten Jahren bietet das Kolping-Bildungswerk Frankfurt erneut die Weiterbildung zum/zur Fachwirt/in Erziehungswesen ab Herbst 2016 an.
Der Lehrgang qualifiziert Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen und Sozialpädagogen/innen für die Übernahme von Leitungsaufgaben in Kinderbetreuungseinrichtungen. Lehrinhalte sind: Kommunikation und Persönlichkeit, Führen und Leiten, Projekte und Prozesse, Betriebswirtschaftliches Management.
Der Studienplan ist so ausgerichtet, dass Sie diesen berufsbegleitend absolvieren können; er ermöglicht Ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Die Weiterbildung umfasst ca. 260 Unterrichtsstunden. Der Abschluss Fachwirt/in Erziehungswesen (KA) der Kolping-Akademien ist in der Wirtschaft und im Sozialwesen anerkannt. Die Qualität der Ausbildung wird durch koordinierte Lehr- und Prüfverfahren gewährleistet.
Ausführliche Informationen erhalten Sie im Rahmen unserer Informationsveranstaltungen am 19.05.2016 und am 31.05.2016 jeweils um 18.30 Uhr im Kolping-Bildungswerk Frankfurt, Lange Str. 57, 60311 Frankfurt. Hierfür  bitten wir um Anmeldung unter 069-24 75 035-15 oder per Mail andreca@kbw-frankfurt.de. 
07.03.2016   Neuwied: Kandidaten diskutieren über Bildungspolitik >>
07.03.2016   ACA: Rückkehr zur paritätischen Beitragsfinanzierung gefordert >>
03.03.2016
Kolping DV Speyer: Handwerkergottesdienst

Handwerker-Gottesdienst. Ökumenisch. Der Altar ist eine Werkbank, darauf liegen mehrere verschiedene Zangen. Pfarrer Jörg Stengel (Landstuhl) nimmt eine davon in die Hand und hebt sie hoch. „Nicht alle Werkzeuge sind für die gleiche Aufgabe gemacht“, sagt er vor einhundert Gästen im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer in Kaiserslautern, „sondern für eine ganz bestimmte Anwendung.“ Je spezieller ein Werkzeug für seine Aufgabe gemacht sei, desto besser könne man diese Aufgabe mit ihm bewältigen. Weiter >> (externer Link)
„Mitmachen schafft Einfluss“ – „Gut, wenn Sie Hilfe bekommen“
Kolpingwerk Trier tritt ein für soziale Themen und informiert
Im Vorfeld der Sozialwahl 2017 trafen sich am 20. und am 27. Februar Kolping-Mandatsträger aus den verschiedenen Bereichen der sozialen Mitwirkung und Interessierte in Saarbrücken und Koblenz.
Die Referentin zum Thema „Selbstverwaltung und ihr Wert“, Martina Stabel-Franz war lange Referatsleiterin für Gesetzliche Renten- und Unfallversicherung /Ergänzende Altersvorsorge im Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes und selbst tätig in der Selbstverwaltung.
Sie bedauerte in ihrem Vortrag, dass der Sozialwahl nicht die Bedeutung zukommt, die sie eigentlich verdient. Immerhin ist die Sozialwahl mit rund 46 Millionen Wahlberechtigten die drittgrößte Wahl in Deutschland, gleich nach der Europa- und der Bundestagswahl. Selbstverständlich würden Sozialleistungen in Anspruch genommen, aber es sei auch wichtig, die Rahmenbedingungen mitzugestalten, sagte Kolpingmitglied Stabel-Franz. Sie vertritt die Überzeugung, dass in den Selbstverwaltungsorganen der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen, der Kammern für die Menschen vor Ort etwas mitgestaltet werden kann. „Selbstverwaltung ist um ihrer selbst willen ein Gewinn, weil sie dem einzelnen Menschen hilft. Sie bietet Ansprechpartner und ermöglicht den Sozialversicherungen und anderen Organisationen eine Nähe zur Lebenswelt der Betroffenen.“
Stabel-Franz betonte auch, dass die ehrenamtlichen Mandatsträger für ihre Mitwirkung kontinuierlich Schulungen und Informationen benötigen. Auch verschiedene Gesetzesänderungen wären nötig, die leider in dieser Legislaturperiode seitens der Bundesregierung nicht umgesetzt wurden Das helfe aber alles nichts, wenn der Wert der Selbstverwaltung nicht bekannter gemacht werde.
Das betonten auch alle Anwesenden im Gespräch immer wieder. Es sei wichtig, dass alle, die in der Selbstverwaltung tätig sind darüber berichten, was sie tun und was man bewirken kann. Außerdem müsste die Bevölkerung erst mal wissen, was denn Selbstverwaltung überhaupt sei.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Austauschs war der Hinweis, dass die ehrenamtlichen Mandatsträger selbst persönlich außerordentlich von ihrer Tätigkeit profitieren können. Das gute Gefühl, eine sinnhafte Tätigkeit auszuüben, mit der man etwas für die Gemeinschaft tut wird ergänzt durch die Möglichkeit, persönlich zu wachsen und sich weiter zu entwickeln.
An Hauptreferat und Gespräch schlossen sich Kurzreferate an, die das Feld weiteten, indem sie einen Blick auf Hintergründe, Grundlagen und praktische Beispiele lenkten.
Präses Thomas Gerber zeigte die Motivation und innere Verpflichtung als Christ in der Welt tätig zu werden anhand einiger Zitate aus dem Leitbild des Kolpingwerkes, verschiedener Aussagen der Bibel und der Soziallehre.
Jacqueline Röhm berichtete aus dem Kolpinghaus Koblenz, Hans-Heinrich Steigerwald und Manfred Kuhn vom Arbeitsbegriff des Kolpingwerkes.
Die ehemalige Vorsitzende der ACA Rheinland-Pfalz, Silvia Berger und der aktuelle Vorsitzende Martin Plail informierten über die Arbeit der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen“ (ACA), die sich zusammensetzt aus dem Kolpingwerk, der KAB und evangelischen Arbeitnehmerorganisationen.
Abschließend fassten Harald Schmillen und Joachim Plitzko viele der schon vorher gefallenen Aspekte zusammen unter der Überschrift „Christlich und Engagiert? Warum sich als Kolpingwerk mit der Politik beschäftigen?“
Die Vielfältigkeit, Bedeutung und den Tiefgang der Veranstaltung brachte in der Abschlussrunde eine Teilnehmerin so auf den Punkt: „Ich bin total bereichert. Es ist so viel Energie, Erfahrung, Leidenschaft da. Die Zeit war gut investiert.“
Vorbereitet wurden die Treffen durch den Fachausschuss „Gesellschaft gestalten“ des Kolpingwerkes im Bistum Trier. Die Kurzreferate wurden ebenfalls von Mitgliedern dieses Fachausschusses gehalten, von denen viele (sozial-)politisch engagiert und in der Selbstverwaltung tätig sind.
12.06.2015
Es geht um menschenwürdige Lebensverhältnisse im demokratischen Staat!
KOLPING: Politisches Gespräch mit den Parteien über Wahlpositionen des katholischen Verbandes zur Landtagswahl – Gemeinsamkeiten in Sozial- und Flüchtlingspolitik
„Die Sicherung eines menschenwürdigen Le-bens gründet auf Partizipation, Solidarität und soziale Gerechtigkeit!“, sagte Diakon Andreas W. Stellmann (Heßheim), Landesvorsitzender des Kolpingwerkes Rheinland-Pfalz, zur Eröffnung des „Politischen Gesprächs“ in Mainz mit Vertreterinnen und Vertretern der im Landtag vertretenen Parteien und dem Landesvorstand des katholischen Sozialverbandes. Stellmann betonte mit seiner These eine wesentliche Gemeinsamkeit zwischen den demokratischen Parteien und dem Kolpingwerk, das zum Dialog eingeladen hatte. 

Der Einladung waren die sozial- bzw. kirchenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD, Barbara Schleicher-Rothmund MdL (Germersheim), den Grünen, Dr. Fred Konrad MdL (Zweibrücken), und CDU, Hedi Thelen MdL (Andernach), gefolgt. Matthias Donauer, Vorsitzender des Arbeitskreises Landespolitik im Kolping-Landesverband Rheinland-Pfalz (Kindsbach), moderierte den Gedankenaustausch. Gesprächsgrundlage war das Positionspapier des Kolpingwerkes zur Landtagswahl am 13. März, das allen Kolpingsfamilien für einen Dialog mit den jeweiligen Wahlkreiskandidatinnen und –kandidaten zugestellt wurde. Anhand von sechs Themenfeldern hat darin der katholische Sozialverband dargelegt, was er aktuell und künftig von der Landespolitik erwartet:

-    Förderung von Familie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf
-    Sonn- und Feiertagsschutz
-    Verbesserte Versorgung Pflegebedürftiger
-    Gestaltung der demographischen Veränderungen, politische Strategien gegen drohende Altersarmut
-    Menschenwürdige Flüchtlingspolitik, Entwicklung und Förderung von Integrationsmaßnahmen
-    eine die Gesamtpersönlichkeit formende Bildungspolitik, ein am Kindeswohl ausgerichtetes Ganztagsschulkonzept

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Familienpolitik, die Flüchtlingskrise und ihre Bewältigung sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die engagiert geführte Aussprache erbrachte viele Gemeinsamkeiten. Stellmann verwies dabei u.a. auf das Engagement der Kolpingsfamilien in der Flüchtlingshilfe und die Resolution des Diözesanverbandes Speyer vom Mai 2015 „Nicht nur geduldet, sondern willkommen“. Unterschiede zwischen den Parteien wurden deutlich u.a. bei der Einschätzung des Betreuungsgeldes bzw. zur Einführung eines Landesfamiliengeldes oder bei der Frage nach einem Einwanderungsgesetz. In der Pflegepolitik war man sich einig, dass verstärkte Anstrengungen erfolgen müssten, um die bestehenden oder absehbaren Probleme zu lösen. Allen Gesprächsteilnehmern war die Sorge um menschenwürdige Lebensverhältnisse in unserem Land zentrales Anliegen. Landesvorsitzender Stellmann dankte abschließend den Politikern für ihre Dialogbereitschaft. Der seit einigen Jahren bestehende Gesprächskontakt soll auch künftig weitergeführt werden. Er lud die Abgeordneten zum Podiumsgespräch und Handwerkergottesdienst am 27. Februar nach Kaiserslautern ein. Die mit der Handwerkskammer der Pfalz gemeinsam ausgerichtete Veranstaltung steht unter dem Thema „Von der Willkommenskultur zur Willkommensstruktur - Kirche und Handwerk im Engagement für die Integration von Flüchtlingen in Gesellschaft, Ausbildung und Arbeit“. Stellmann überreichte den Abgeordneten als Präsent eine Biographie von Adolph Kolping und fair gehandelten Ruanda-Kaffee.

Zum Positionspapier

12.06.2015
ACA: Delegierten- und Mandatsträger/innenversammlung am 23.2.2016 im Priesterseminar Mainz
Entsprechend dem offiziellen Wahlkampfslogan des ACA-Bundesverbandes, wurde als Thema der Versammlung "DREIFACH CHRISTLICH. EINFACH MENSCHLICH"  genannt: "Dreifach christlich" - damit soll das kollegiale Zusammenspiel der drei starken bundesweit vertretenen ACA-Mitgliedsorganisationen, das sind das Kolpingwerk Deutschland (Kolping), der Bundesverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands e.V. (KAB) sowie der  Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e. V. (BVEA), zum Ausdruck gebracht werden. "Einfach menschlich" - das spricht eigentlich für sich. Denn es geht mehr denn je um das Eingemachte. Darum, ob alle Menschen in unserem Land sich auch in Zukunft ihre Rente finanzieren können und im Alter ein gutes Leben haben oder nicht. Und zum Beispiel auch ob alle Menschen ihre Krankenversicherung zahlen können und die medizinischen Leistungen erhalten, die sie benötigen oder ob wir künftig noch mehr und noch gravierender eine "Zweiklassenmedizin" haben werden, als dies spätestens seit der "Einfrierung" der Arbeitgeberbeiträge im Jahr 2005 und die Einführung der Zusatzbeiträge für Arbeitnehmer/innen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ohnehin schon geschehen ist. Auf diesemm Hintergrund haben wir in unserer Landesvorstandssitzung am 30. Januar beschlossen, die beigefügte Resolution mit der Forderung der Wiederherstellung der Parität in der GKV der Delegiertenversammlung zur Beratung und Verabschiedung vorzulegen. Wir bitten um eure Zustimmung.
Zur Einladung mit Tagesordnung >>
Zur Resulution >>

10.09.2015
Landesverband Rheinland-Pfalz:
Landtagswahlen 2016 - Positionspapier erstellt

Die vier rheinland-pfälzischen Diözesanverbände des Kolpingwerkes haben ein gemeinsames Positionspapier mit Erwartungen und Wünschen an den künftigen Landtag und die künftige Landesregierung verabschiedet.
Als engagierte Christen setzen wir uns für soziale Gerechtigkeit ein, leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe und fördern soziales Bewusstsein und Handeln. Uns ist bewusst, dass vor dem Hintergrund von Sparzwängen und einer notwendigen Haushaltssanierung nicht alles, was wir für richtig und wünschenswert halten, sofort umgesetzt werden kann.
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10.09.2015
DV Limburg:
Kolpingjugend: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Europa kommen, steigt täglich. Die Schätzungen müssen regelmäßig nach oben korrigiert werden. Der Flüchtlingsstrom überfordert Länder und Behörden europaweit und führt teilweise zum Kollaps und menschenunwürdigen Bedingungen in Auffanglagern.
Vielerorts schwappt den Flüchtlingen eine Welle der Hilfsbereitschaft entgegen. Unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass die ankommenden Flüchtlinge eine Erstversorgung erhalten und sich in Deutschland willkommen fühlen und dauerhaft integriert werden können. Leider ist aber auch oft das Gegenteil der Fall: Brennende Flüchtlingsheime, Angriffe auf Flüchtlinge und öffentliche Hetze in den sozialen Medien. Dies erfüllt uns mit großer Sorge.
Bei unserer gerade zu Ende gegangenen internationalen Jugendbegegnung der Kolpingjugend im DV Limburg haben auch fünf syrische Flüchtlinge am Programm teilgenommen und wurden ebenso herzlich empfangen wie unsere Gäste aus Rumänien. Wir sind der Meinung, dass nur durch aktive Integration und das Einbinden der Flüchtlingsfamilien in unseren Alltag eine gute Zukunft in Deutschland für alle Menschen gewährleistet werden kann.
Unser Verbandsgründer schrieb einmal: „Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird’s bald in der Welt auch besser aussehen“.
Wir, die Kolpingjugend im DV Limburg möchte dazu ermutigen, sich in die Lage der flüchtenden Menschen hineinzuversetzen, sie bei uns in Deutschland willkommen zu heißen, Hilfe anzubieten wo Hilfe benötigt wird und allen abwertenden Äußerungen Kontra zu bieten, denn wer verlässt ohne Not den Ort, der ihm vertraut ist, dessen Sitten und Gebräuche er kennt undan dem er sich verständlich machen kann? 
04.09.2015
Ausbildung zur geistlichen Leitung von Kolpingfamilien in Planung
Der Pastorale Dienst in einer Kolpingfamilie und im Kolpingwerk wird seit 2012 vom Präses und/oder einem geistlichen Leiter bzw. einer geistlichen Leiterin übernommen. Bisher gab es in den Diözesen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland noch keine Ausbildung für dieses Amt. Auch von den entsprechenden Bistümern werden keine Schulungen für Pastorale Begleiter von Verbänden angeboten. Im Mainzer Kolpinghaus traf sich deshalb eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den vier Diözesanverbänden Limburg, Mainz, Speyer und Trier, und hat ein Konzept für eine modularisierte Ausbildung erstellt. Nach Diskussion und Rücklauf aus den Pastoralen Fachausschüssen der Diözesanverbände wird es dann im nächsten Jahr konkret.



05.08.2015
"Jugend und Politik" Begegnungstage in Mainz
Mainz / Kaiserslautern (03.09.2015 / ko-tb). - Das Interesse der Politik an den Jugendlichen wächst. Mit einem Seminar „Jugend und Politik – Begegnungstage in Mainz“ wollte das Kolpingwerk Landesverband Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Kolpingjugend auch das Interesse der Jugendlichen an der Politik fördern, sagte Landesvorsitzender Andreas Stellmann (Heßheim) vor politischen Entscheidungsträgern aus seinem Verband. An drei Tagen konnten 13 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren Einblick in die politische Arbeit des rheinland-pfälzischen Landtages und die Arbeit der Medien gewinnen. Die jungen Menschen kamen aus allen Teilen des Landes. Organisiert wurde die jugendpolitische Bildungsmaßnahme von Landesgeschäftsführer Winfried Straube (Oggersheim), begleitet wurden die Jugendlichen von den Diözesanleitern der Kolpingjugend Annika Bär (Speyer) und Johannes Schneider (Mainz) sowie Jugendreferent Tobias Herr (Kolpingwerk Mainz), die auch für ein jugendgemäßes Rahmenprogramm sorgten. >>

28.07.2015
Einstimmung auf die Vorbereitung zu den Sozialwahlen 2017
Heute traf sich die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) Hessen mit dem DGB in Frankfurt. Erste Gespräche über die gemeinsame Liste des DGB und der ACA führten der Vorsitzende der ACA Hessen, Michael Schmitt (KAB Fulda), und Gabi Nick (Geschäftsführerin ACA Hessen und Kolpingwerk DV Limburg) mit Brigitte Baki (DGB). Die Vereinbarungen zur Gremienbesetzung bei der DRV und der AOK Hessen werden sich an die der letzten Sozialwahlen anlehnen. Die katholischen Verbände werden im Arbeitskreis zur Sozialwahl durch Gabi Nick vertreten. Für 2017 ist eine gemeinsame Veranstaltung von den Verbänden und dem DGB geplant, um über die politischen Mitbestimmungsrechte in den Selbstverwaltungen der Renten- und Krankenversicherungen zu informieren und für die Sozialwahlen zu werben.
Foto von li nach re: Brigitte Baki, Michael Schmitt, Gabi Nick.

Presseerklärung vom 27.10.2014
Lebensrettende Organspenden sind unverzichtbar
Bereitschaft zu Organspenden auch von älteren Menschen muss verbessert werden
Mainz. „Über 500 Menschen in Rheinland-Pfalz warten dringend auf ein Spenderorgan, der Rückgang der Organspenden ist besorgniserregend, vor diesem Hintergrund brauchen wir mehr denn je die Bereitschaft zur Organspende“ erklärte der Landesvorsitzende des Kolpingwerkes Andreas Stellmann (Grünstadt) im Arbeitskreis Landespolitik seines Verbandes in Mainz. „Deshalb wollen wir alle Mitglieder in unseren Diözesanverbänden bitten, sich bewusst für eine Organspende im Falle des eigenen Hirntodes zu entscheiden und in einem Spenderausweis zu dokumentieren.
In der Erklärung des Kolpingwerkes heißt es: ‚“Organspenden sind aus christlicher Sicht ein Zeichen der Nächstenliebe und der Solidarisierung mit Kranken und Behinderten. Gerade die Menschen, die dringend auf eine lebensrettende Organspende warten, brauchen ein funktionierendes medizinisches System, das ihnen eine zeitnahe Organspende anbietet. Daher begrüßt das Kolpingwerk die parteiübergreifende Initiative des rheinland-pfälzischen Landtages die Organspende-Bereitschaft in Rheinland-Pfalz nachhaltig zu erhöhen. Gleichzeitig appelliert das Kolpingwerk an Alle, die am Verfahren der Organspende beteiligt sind, sich auf ein transparentes und faires Vergabesystem zu verständigen. Manipulationen, die in der Vergangenheit bekannt wurden, darf es nicht mehr geben. Mit dem neuen Transplantationsgesetz besteht aus Sicht des Kolpingwerkes die Hoffnung, dass künftig die Kontrolle verbessert und das Vertrauen zur Organspende erhöht wird. Organspenden, auch von älteren Menschen, müssen mehr als bisher evaluiert und verbessert werden.“
Der Organspenderausweis, darauf weist das Kolpingwerk ausdrücklich hin, ist in vielen Apotheken, Arztpraxen, bei den Krankenkassen oder im Internet erhältlich. Man sollte ihn zusammen mit den Personalpapieren stets bei sich führen.
Der Sozialverband Kolpingwerk in Rheinland-Pfalz mit über dreizehntausend Mitgliedern im Land vertritt die Interessen seiner Mitgliedsverbände in den Bistümern Limburg, Mainz, Speyer und Trier.
Mainz, den 27. Oktober 2014
Andreas Stellmann, Landesvorsitzender
Richard Feichtner, Stellvertretender Landesvorsitzender
 
 
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